Hahnenfeder: „Kann Spuren von ‚Platt’ enthalten“
„… dän Drobig met datt hohe Rad. Wän hätt öm bloß do drop gesatt?“ So zu lesen im Band IV der Hahnenfeder-Buchreihe „Damals in Meiderich – Geschichten von gestern.“ Nach zwei Jahren ist es wieder so weit: Die Geschichts- und Schreibwerkstatt „Hahnenfeder“ des Meidericher Bürgervereins kann ihr neues Buch präsentieren.

Von links: Helmut Willmeroth, Helmut Koopmann und Dieter Lesemann stellen das neue Buch der "Hahnenfeder" vor.
Wieder sind es 61 Geschichten und Texte über das alte Meiderich geworden, an denen sich alle, die sich mit Meiderich verbunden fühlen, erfreuen sollen. Werner Maistrak, Friedel Lubitz, Helmut Willmeroth, Dieter Lesemann und einige Gastautoren haben Interessantes, Überraschendes und Komisches aus Meiderichs Geschichte und aus ihrer Kindheit zusammengetragen.
Nach Friedel Lubitz’ Tod im letzten Juni fehlte dem Meidericher Hahn eine Feder. Helmut Koopmann, im Buch noch Gastautor, ist zum Glück inzwischen zu einer echten „Hahnenfeder“ geworden.
Lesung der HAHNENFEDER
„Geschichten aus dem alten Meiderich“
Wanderung durch Borkhofen und Meiderich Dorf

Schon die ersten Meter der Wanderung durch bunt gefärbtes Herbstlaub und warme Sonnenstrahlen machten Lust auf mehr. Von der Dennewitzstraße führte der Weg zunächst durch das östliche Borkhofer Feld zu der Stelle an der Borkhofer Straße, von der aus man vor 150 Jahren noch den Blick auf die Höfe der Bauernschaft Borkhofen hätte genießen können.
Auf dem Heusöller des Köppenhofes
Im Rahmen der „Lesereise von Hof zu Hof“ las Dieter Lesemann jetzt auf dem Heusöller des Lakumer Köppenhofes aus seinem Buch „Von Hof zu Hof – eine Wanderung durch 1.000 Jahre Meidericher Bauerngeschichte“.
Wanderungen durch die Bauerngeschichte Meiderichs
Das Angebot des Meidericher Bürgervereins, sich unter der Führung des Stadtteilhistorikers Dieter Lesemann die Geschichte des Stadtteils zu erwandern, findet weiterhin regen Zuspruch.
Die Route Ende September führte durch den südwestlichen Teil der Bauernschaft Dümpten. Von der Aakerfährbrücke ging es an der Ruhr entlang zu den ehemaligen Höfen im Gebiet der heutiger Werthackersiedlung bis hin zum Kolkerhof, der heute noch von Familie Evertz bewirtschaftet wird (Grünlandflächen) und schon lange zu Mülheim gehört.
Zurück an der Aakerfähre ging es dann vorbei am Hof der Schäferei Stallmeister und den ehemaligen Höfen, die wie an einer Perlenschnur an einer Terrassenkante eines alten Ruhrverlaufs angesiedelt waren/sind (Schulten, Giesen, Ufermann, Rating), bis zu den Eickenhöfen auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes.
Die letzte Wanderung in diesem Jahr führt durch die „Mittelbauernschaften“ Borkhofen und Meiderich Dorf. Sie findet am Samstag, 29.10.22 (Start 10.00 Uhr) statt, ist ca. 4 km lang und dauert wohl etwa 75 Minuten. Ein abschließendes Kaffeetrinken ist natürlich nicht ausgeschlossen.
Wenn Sie Interesse haben mitzugehen, schicken Sie doch bitte eine Nachricht an
Die Wanderungen und Radtouren auf den Spuren der Meidericher Bauerngeschichte bietet der Meidericher Bürgerverein auch im nächsten Jahr – beginnend Ende März/Anfang April – wieder an.

